So kommen Sie aus dem Stimmungstief heraus

Wie komme ich aus einem Stimmungstief heraus? Setzen Sie einen Anker!

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NLP und Kopfkino

Selbst der beste „Strahlemann“ erlebt Momente, in denen er lieber den ganzen Tag im Bett bleiben möchte, als auch nur einen Schritt vor die Tür zu setzen. Es herrscht nicht immer eitel Sonnenschein. Der Unterschied zwischen denen, die „aus einer Mücke einen Elefanten machen“, also sich von einer schlechten Nachricht den ganzen Tag vermiesen lassen, und denen, die auch Schlechtem Gutes abgewinnen können, liegt in ihrer Einstellung. Jeder Mensch nimmt die Welt anders wahr. Aufgrund dieser Wahrnehmung wählt er ein bestimmtes Verhalten. Mit Hilfe von NLP kann er dieses Verhalten noch bewusster wahrnehmen und im Besonderen verändern. NLP steht für „Neurolinguistisches Programmieren“. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet NLP nichts anderes als das Verhalten erfolgreicher Menschen nachzuahmen und bei sich anzuwenden. Das ergibt sich auch schon aus der Erklärung der Wörter. Neuro steht nämlich für die Sinneswahrnehmung und Informationsverarbeitung. Dieser Bereich ist von großer Bedeutung für die Art unseres Denkens, Fühlens und Handelns. Linguistisch steht für die Erforschung und Wissenschaft der Sprache. Hier werden die inneren Prozesse und unsere Persönlichkeit widergespiegelt. NLP lehrt nun, wie sich z. B. die Sprache gezielt einsetzen lässt, um sich zu motivieren. Programmierung bedeutet in diesem Zusammenhang, dass wir die Kenntnis unserer inneren Prozesse strukturiert nutzen können, um ein gewünschtes Ziel zu erreichen. Aus der Welt des „NLP“ kommt auch der Begriff des „Ankersetzens“. Das ist ein wichtiger Baustein zu mehr Lebensqualität. Häufig wird von der „subjektiven Wirklichkeit“ gesprochen. Diese Erkenntnis machen sich erfolgreiche Menschen zu Nutze, indem sie sich immer wieder besonders erfolgreiche und erfreuliche Situationen der Vergangenheit in Erinnerung rufen. An schlechten Tagen oder auch dann, wenn sie eine Niederlage verarbeiten müssen, erinnern sich diese Menschen daran und es geht ihnen danach wesentlich besser. Diese Technik ermöglicht es, unsere „leeren Akkus“ wieder aufzuladen. Dazu ist es erforderlich, einen persönlichen Anker zu finden, den Sie immer dann setzen, wenn es darauf ankommt.

  • Deshalb schreiben Sie bitte die zehn Situationen Ihres Lebens auf, in denen Sie am erfolgreichsten waren. Beginnen Sie jetzt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass langes Nachdenken das Ergebnis verfälscht…
  • Jetzt suchen Sie sich aus diesen zehn Erlebnissen die drei eindrucksvollsten heraus…
  • Entscheiden Sie jetzt spontan, welche dieser drei Situationen die beste für Sie gewesen ist…
  • Jetzt probieren Sie, sich diese Situation genauestens in Erinnerung zu rufen. Lehnen Sie sich entspannt zurück. Schalten Sie jetzt Ihr „Kopfkino“ein, indem Sie die gesamte Geschichte Revue passieren lassen. AchtenSie auf alle Details, Farben, Geschmack, Emotionen etc. Lassen Sie nichts aus. Je stärker Sie sich emotional konzentrieren, desto besser funktioniert Ihr Anker. Wiederholen Sie diese Übung so oft, bis Sie ganz sicher sind, dassSie sich hier am wohlsten fühlen. Erst dann hat sich dieser Anker festgesetzt.

Sollte jetzt eine negative Situation in Ihr Leben treten oder sollten Ihre Akkus auf „Null“ stehen, „lösen“ Sie Ihren Anker und erinnern Sie sich an ihn. Sie werden merken, dass Ihre Stimmung spürbar ansteigen wird und Sie somit für die nächsten Herausforderungen besser gewappnet sind.

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