Schüchternheit ablegen

So überwinden Sie Ihre Schüchternheit – TEIL II

Seien Sie nicht schüchtern – Erkennen Sie Ihren Selbstwert

Ein weiterer Grund für Schüchternheit ist Unsicherheit. Denken Sie oft, dass Ihr Beitrag nicht so wichtig ist und dass Sie lieber nichts sagen, bevor Sie etwas Peinliches sagen. So sollten Sie auf keinen Fall denken!

Um über dieses Verhalten hinweg zu kommen, müssen Sie erkennen, wie wertvoll Ihre Gedanken sind und welchen Nutzen sie für andere haben. Es ist ironisch, dass die meisten Menschen, welche zur Schüchternheit neigen, meistens auch sehr nachdenklich sind. Um Ihr Potential zu zeigen, müssen Sie das offen mit Ihrer Umwelt teilen. Ihre brillanten Einsichten haben erst einen großen Wert, wen sie jemand anderen überzeugt und „angesteckt“ haben.
Der beste Weg, um sich an Kommunikation zu gewöhnen, ist Praxis. Motivieren Sie sich selbst öfters zu sprechen, vor allem dann, wenn Sie überhaupt keine Lust dazu haben.  Werden Sie eine Person, die vorne sitzt oder in der ersten Reihe steht und sich sichtbar macht. Sie müssen erkennen, dass Sie durch das Teilen Ihrer Ansichten, anderen Menschen einen Gefallen tun. Sobald Sie es sich angewöhnen, sich anderen zu öffnen, werden Sie feststellen, wie positiv Menschen darauf reagieren. Das wird Ihr Selbstvertrauen und Ihren Glauben an das Gute im Menschen steigern.

Andere Menschen sind gar nicht so anders

Ein weiterer wichtiger Schritt bei der Überwindung von Schüchternheit ist zu erkennen, dass andere Leute im Wesentlichen dieselben sind wie Sie. Jeder ist irgendwann mal unsicher und hat Angst davor sich zu blamieren. Andere Menschen sind in der Regel nicht so smart, wie Sie vielleicht denken. Wenn Sie eine Frage haben, stehen die Chancen ziemlich gut, dass sich jemand anders genau das gleiche fragt.

Lassen Sie ein oder zwei schlechte Erfahrungen nicht gleich Ihre gesamte Einstellung gegenüber der Menschheit bestimmen. Im Großen und Ganzen, sind Menschen freundlich und daran interessiert mit anderen zu kommunizieren. In den meisten Fällen freuen sich die Menschen, wenn jemand die Initiative ergreift, um das Eis zu brechen.

Leisten Sie unbedingt Ihren Beitrag
Die Überwindung von Schüchternheit ist nicht nur etwas, das Sie für sich alleine tun sollten, es ist auch Ihr Teil, etwas für die Gesellschaft beizutragen. Wenn Sie einen Gedanken oder eine Idee haben, die es verdient, gehört zu werden, dann schaden Sie nicht nur sich selbst, wenn Sie diese zurückhalten, sondern in einer gewissen Weise auch den Menschen um sich herum.

Ein Fußball-Trainer hat einmal erklärt, warum „das Passen des Balles” egoistisch sein kann. Wenn ein Spieler direkt vor dem Tor steht und eindeutig frei schießen kann, doch dann beschließt, stattdessen noch einmal einen Querpass zu einem anderen Spieler zu machen, ist das selbstsüchtig und kann dadurch das Team verletzen.

Wenn Sie die Chance nicht ergreifen, mit einer ausgezeichneten Idee hervorzutreten, auf Grund von Schüchternheit oder der Angst vor dem Scheitern, verletzen Sie somit auch Ihr Team.

Andere Menschen brauchen Sie. Sie brauchen Ihre Intelligenz, Ihr Wissen, Ihre Erfahrungen und Ihre Einsicht. Sie brauchen Ihre Hilfe in der Familie und bei der Arbeit, zum Finden von Lösungen und Ideen. Wenn Sie sich hinter Ihrer Schüchternheit verstecken, schränken Sie die Hilfe ein, welche Sie Ihren Freunden, Familienangehörigen und Kollegen geben könnten.

Aus Schüchternheit profitiert niemand.
Sich selbst immer vor ein klein wenig Peinlichkeit im Leben schützen zu wollen, bringt auf lange Sicht nicht viel im Leben. Mit dem Überwinden Ihrer Schüchternheit geben Sie sich selbst die Chance, erkannt und gefördert zu werden. Sie schaffen neue Chancen und öffnen sich selbst gegenüber sinnvollen Beziehungen. Halten Sie Ihre Talente nicht zurück, sondern setzen Sie diese bei jeder Möglichkeit ein, damit sie wachsen und gedeihen können.

Denken Sie daran: Den Mutigen gehört die Welt!

Teilen Sie uns Ihre Erfahrungen in punkto „Schüchternheit“ mit!
Wir freuen uns auf Ihre Meinung!

Mehr konkrete Tipps und Handlungsanweisungen finden Sie auch im Buch „Paul der Motivator“

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.