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Verändere Deine Gewohnheiten, dann veränderst Du dich! Podcast Folge #5

Geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag: 8 Minuten, 35 Sekunden

#5 Verändere Deine Gewohnheiten, dann veränderst Du dich! Podcast Folge #5

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Herzlichen Willkommen zum Podcast: Impulse für Deine Motivation

 

Mein Name ist Dirk Schmidt

Ich bin Motivations- und Mentaltrainer in Düsseldorf.

In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns mit der Frage:

  1. Wie kann ich negative Gewohnheiten verändern, in positive Gewohnheiten, die mich in meinem Alltag vorwärts bringen?

In meinem Podcast #4 haben wir uns mit dem Thema beschäftigt:

Anstrebungsziele und wie wir unsere Ziele im Leben erreichen können!

Oftmals hören wir: Gehe positiv an Dein Ziel heran! Und dann… Gehst Du es an! Schön wäre es? Gell! 😊

In meiner Arbeit als Motivationstrainer bekomme ich oftmals in den Seminaren die Rückmeldung von den Teilnehmern: So einfach ist es leider nicht immer!  Ziel setzen und – zack, bum, Erfolg. So einfach funktioniert das leider nicht immer! Deshalb hilft nur eins: Klick!

Erst einmal musst Du hier ein paar Schalter umlegen und bereit sein, in deinem Alltag etwas zu verändern, ein paar Gewohnheiten zu hinterfragen und die negativen zu entfernen.

Es gibt da ein spanisches Sprichwort: Gewohnheiten sind erst Spinnweben, später Drähte. Gewohnheit sind der stärkste Klebstoff den wir kennen. Dagegen kannst Du Patex von Henkel vergessen.  Sehe zu, dass Du alle negativen Angewohnheiten los wirst, bevor sie fest einzementiert sind und Du Dir Deine Zähne daran ausbeißt.

Ersetze Dir diese durch positive Gewohnheiten, die Dich vorwärts bringen. Schalter umlegen. Das erfordert Ehrlichkeit mit sich selbst, Mut, und oft auch ziemlich viel Kreativität. In meinem Fall kam auch noch Schweiß dazu.

Wie lange dauert es wohl, bis Du aus einem Vorsatz eine neue Gewohnheit gemacht hast?

Du willst mehr Sport machen. Weniger und gesünder essen, mehr gute Podcast lesen, mehr Seminare besuchen. Wie lange dauert es, bis das zur Gewohnheit werden kann? Verhaltensforscher sagen, es dauert 21 Tage, bis eine neue Gewohnheit entsteht. In der Theorie!  

Verhaltensforscher haben Menschen beobachtet, die eine Hand verloren haben. Diese Menschen versuchten im Schnitt 21 Tage mit dem Stumpf zuerst zu greifen, bis sie ab dem 22 Tag die gesunde Hand genommen haben. Jetzt sagen die Verhaltensforscher: „Es dauert 21 Tage bis eine neue Gewohnheit entsteht.“

Da sag ich: „Jein“.

In der Theorie vielleicht ja. In der Praxis nein; denn die hatten ja keine andere Möglichkeit mehr! Im Alltag ist es bei uns ja oft anders. Wir haben täglich viele Möglichkeiten, Dinge zu tun oder nicht zu tun. ICH sage – aus eigener Erfahrung – Du packst noch etwas drauf:

Es dauert 30 Tage bis eine neu Gewohnheit entsteht!

Ich habe mich mal – nach ein paaaaaaar Kölsch zu viel von meinem Freund Rainer zu einer Wette bequatschen lassen. Haben wir ja alle schon mal gemacht: „Wetten, dass Du morgen nicht mehr weißt, was Du heute gewettet hast?“

Genauso war’s! Als mir unsere Wette am nächsten Morgen vor dem Badezimmerspiegel wieder einfiel, da ist mir fast meine Zahnbürste in das Glas mit Aspirin gefallen:

Ich hatte tatsächlich eingeschlagen, einen Marathon unter 4 Stunden zu laufen. Bei einer Vorbereitungszeit von nur 14 Monaten! Mit meinem dicken Kopf kam es mir noch mehr wie eine Schnapsidee vor: Mein Unterbewusstsein schrie konstant meinen Schädel von innen an: „Hallo, Dirk? Jemand zu Hause? Merkst Du noch etwas? 98 Kilo auf der Waage und dann einen Marathon laufen?

Vielen Dank auch! Dirk!“

Aber ein Wort ist ein Wort. Drücken gilt da nicht! Also musste ich ran an die Vorbereitung.

Mein Laufverhalten war das eines „klassischen Abendläufers“. Will sagen: Ich habe morgens und tagsüber Gründe gesucht, um abends nicht laufen gehen zu können. Und, ich war richtig gut im Gründe-Finden, denn… Ich war nie laufen!

Zu warm, zu kalt, zu windig, zu nass, zu grell, die Kunden haben mich geärgert,

der Chef hat mich geärgert, ich hab mich geärgert, die Schnürsenkel waren ungleichmäßig, die Wasserflasche in der Spüle, keine Tasche für den Hausschlüssel und so weiter. Aber die Zeit lief, ich musste irgendetwas machen, meine Strategie ändern. Dringend!

Also war es wohl besser, ich gehe morgens laufen. Super Idee! Der Wecker klingelte jetzt, als es noch dunkel war. „Los geht’s“, murmelte mein Quatschi. „Los, geht’s – … wieder ins Bett“, gähnte mein innerer Schweinehund zurück.

Und ich habe mich ins Badezimmer gequält, Toilette, Hände gewaschen, was getrunken, Laufschuhe an und… laufen. Ich habe mich gequält, es ist mir sehr, sehr schwer gefallen, muss ich Dir sagen.

Aber ich bin Optimist!

Und dann hatte ich ja mal gelesen, dass beim Laufen Neurotransmitter freigesetzt werden, diese Glückshormone, es entsteht ein Glücksgefühl!

„Hallo, ich bin bereit! Glücksgefühl? Du kannst kommen!“ Und? Es kam nichts! Garnichts!  Es war eine Qual! Dreißig Tage lang. Jeeeeeden dieser 30 verdammten Tage früh aufstehen!

Aber, nach 30 Tagen hatte sich was verändert! Zum einen hatte ich ein paar Kilo verloren. Das war schon mal gut so. Aber irgendwann, bin ich auch von alleine wach geworden, ich brauchte keinen Wecker mehr. Am 31. Tag habe ich zu mir gesagt: „Dirk, heute darfst Du mal liegenbleiben!“ Und was ist passiert?

Ich wollte nicht liegenbleiben, ich wollte laufen!

Kein zu warm, zu windig, zu nass mehr. Kein „Geh zurück ins Bett“ mehr, sondern ein: „Los geht´s!“ Routinen umstellen – glaube mir, viele suchen sich da gerne Ausreden und finden diese auch!

Damit ist ab heute Schluss. Du musst es einfach machen. Und nach 30 Tagen ist es geschafft. Die musst Du durchhalten. Den SCHALTER umlegen. Immer Dein Anstrebungsziel vor Augen und im Herzen! Wir tun es einfach! Du tust es einfach!

Ich vermute mal, hier unter meinen Podcast-Hörern ist so manch einer, der auch eine Geschichte dazu erzählen könnte. Der jetzt vielleicht denkt: „Beim Dirk klingt das ja alles so einfach. Ist es aber nicht.“ Und DU hast … Recht.

Wie schwierig es ist, Gewohnheiten zu ändern, zeigt ein sehr interessantes

Experiment aus den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts: Damals haben Verhaltensforscher einen sehr interessanten Versuch mit Affen gemacht: Genaugenommen mit Schimpansen. Wie Du weißt, sind die uns Menschen sehr ähnlich. In genetischer Hinsicht 99,4% Übereinstimmung. Also nur 0,6 % trennen uns vom Affen.

Nun zurück zu dem Experiment: Stell Dir mal vor wir haben hier einen Käfig, mitten drin eine Stange vom Boden bis zur Decke. Ganz oben hing eine Staude Bananen und einen Duschkopf. Rechts und links war eine Lichtschranke montiert.

Jetzt ließen die Forscher vier Affen in den Käfig. Was glaubst Du, ist jetzt passiert? Welcher der vier Affen ging zuerst nach oben?

Das Alphamännchen wurde vorgeschickt. Der Chef! Der mit dem höchsten Testosterongehalt im Blut. Der kommt in die Lichtschranke, duscht unfreiwillig, dann ein riesiges Geschrei, ein Affentanz. Jetzt wird der Stellvertreter nach oben geschickt. Er kommt in die Lichtschranke, duscht auch unfreiwillig. Selbst der Stellvertreter vom Stellvertreter wird hochgeschickt. Und der arme Praktikant muss auch noch herhalten.

Phase 2 des Experimentes: Der Duschkopf und die Lichtschranke wurden abmontiert, also keine Gefahr mehr für die Affen! Selbst als die Forscher alle paar Tage neue Bananen aufhingen, hatte es kein Affe mehr probiert, nach oben zu gehen. Sie haben die Erfahrung gemacht: Geh ich nach oben, werde ich nass. Bleib ich unten, bleib ich trocken

In Phase 3 tauschten die Forscher einen Affen aus.

Ein neuer Kollege kommt, ein Alter muss gehen. Was sieht der neue zuerst? Die Bananen. Als der neue nach oben strebt, halten die Alten Ihn fest und warnen vor der Gefahr, die gar nicht mehr existiert. Und so wurde Schritt für Schritt, Affe für Affe ausgetauscht und keiner ging mehr nach oben.

Und selbst, als die alte Generation komplett ausgewechselt war, warnten die anderen jeden Kollegen. Die probieren es gar nicht mehr, nach oben zu kommen.

Denn alle haben kapiert: Wenn Du nach oben gehst, wirst Du geduscht – bleibst Du unten, bleibst Du trocken.“ Und jetzt frage ich Dich, lieber Hörer/Leser:

Wie viele Dinge tust Du erst gar nicht, weil Du gehört hast, dass es sowieso nicht funktionieren wird? Na? Andererseits, wo wären wir, wenn wir nicht immer wieder neue Dinge ausprobieren würden?

Auch, wenn Dein Umfeld sagt, das funktioniert sowieso nicht. Vermutlich noch in der Steinzeit! Einer hat zwei Steine in der Hand und die anderen stehen drumherum und maulen: „Wie, jetzt, Feuer? Was ist DAS denn? Und wieso Funken aus zwei Steinen?

Das geht doch gar nicht! Hast Du vielleicht zu viel Mammutsülze gegessen?“ Oder meine Mutter. Ist ein schöner Übergang, oder?  Von der Steinzeit zu meiner Mutter. Fällt mir jetzt erst auf.

Meine Mutter hat immer zu mir gesagt: „Iss deinen Teller leer, sonst gibt’s nix vom Christkind!“ Da habe ich natürlich reingehauen. Und erst gemerkt, dass es nicht die beste Strategie war, als mein Höhenwachstum, dann nahtlos ins Breitenwachstum überging.

Was lernen wir daraus?  Genau: Nicht alles zu glauben. Nichts ist in Stein gemeißelt. Schneidet alte Zöpfe ab, wenn nötig.

Gewohnheiten und Routinen ändern – das wird sehr viel zu Deinem Erfolg beitragen! Gewohnheiten und Routine sind wie Klebstoff. Die machen sage und schreibe 90 Prozent unseres unbewussten Verhaltens aus.

Die Kunst ist es also, eine hinderliche Gewohnheit sinnvoll zu verändern: Jeden Tag springen viele Menschen in den Fahrstuhl und lassen sich gemütlich zur Arbeit in den vierten Stock chauffieren. Warum nicht mal das Treppenhaus nehmen? Und schon müssen Sie keine Kniebeugen mehr machen.

Und wenn Du nach ein paar Wochen freiwillig dem Hausmeister den neuen Kopierer aus der Hand nimmst und mit Leichtigkeit durchs Treppenhaus nach oben trägst, hast Du eine hinderliche in eine sinnvolle Gewohnheit abgewandelt. Mittags in der Kantine, die Wahl zwischen Jägerschnitzel und Pizza oder einem Salatbuffett: Warum nicht mal was Organisches auf den Teller legen?

Auch das ist: Gegen die Routine und Gewohnheit!

Erstens: Du musst bereit sein, Routinen zu verändern, die Dich bremsen. Egal, wie unbequem es auf den ersten Blick scheint. Und zwar konsequent! Sonst wird es nichts!

Zweitens: Du musst es so machen, dass es in Deinen Alltag und zu Dir passt. Eine Strategie, mit der andere Menschen Erfolg hatten, muss noch lange nicht, die richtige für Dich sein.

Und denke an die Affen die Banane bekommen wir oft erst, wenn wir nicht jeden Quatsch glauben, den andere uns eintrichtern. Mit einer Ausnahme natürlich: Das, was ICH Dir erzähle!

Also, Dein Wille zum „Schalter umlegen“ muss da sein!

Ja, aber WIE? WIE fange ich an, Dirk?
Diese Frage kenne ich schon.
Dieses Wie verrate ich Euch in meinem nächsten Podcast #6 😊

Fassen wir nochmal kurz zusammen:

  1. Gewohnheiten und Routine – die sind wie Klebstoff. Die machen sage und schreibe 90 Prozent unseres unbewussten Verhaltens aus. Du musst bereit sein, Routinen zu verändern, die Dich bremsen.
  2. Egal, wie unbequem es auf den ersten Blick scheint. Und zwar konsequent!
  3. Es dauert 30 Tage bis für Dich eine neue Gewohnheit entsteht!
  4. Du musst es so machen, dass es in Deinen Alltag und zu Dir passt. Eine     Strategie, mit der andere Erfolg hatten, muss noch lange nicht, die richtige für Dich sein.

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Der Erfolgstrainer Bestsellerautor Dirk Schmidt gehört zu den gefragtesten Motivations-Experten im deutschsprachigen Raum. Als Mentaltrainer arbeitet er mit Weltmeistern, Fußballbundesligamannschaften und Top-Managern. Bekannt wurde er durch TV-Sendungen u. a. bei RTL, SAT1, WDR, NDR, N24, und Kabel1.

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In meinem nächsten Podcast/Beitrag beschäftigen wir uns mit der Frage:

  1. Wie kann ich mein Kopfkino, die Visualisierung für mich und meinen Alltag gezielt einsetzen?

Vielen lieben Dank, dass Du dabei warst.
Wir hören oder lesen uns in der nächsten Folge wieder 😊

 

Dein
Dirk

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