dirk-schmidt-podcast-blog

So nutzt Du die Kraft der Anstrebungsziele! Podcast Folge #4

Geschätzte Lesezeit für diesen Beitrag: 6 Minuten, 18 Sekunden

#4 So nutzt Du die Kraft der Anstrebungsziele!

Abonniere den Podcast auf iTunes oder Android.

 

 

Herzlichen Willkommen zum Podcast: Impulse für Deine Motivation

Mein Name ist Dirk Schmidt!
Ich bin Motivations- und Mentaltrainer in Düsseldorf.

In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns mit der Frage:

1. Was ist der Unterschied zwischen einem Vermeidungs- und Anstrebungsziel?

2. Und wie kannst Du die Kraft von Anstrebungszielen für Dich und Deinen Alltag optimal nutzen!

Als Mentaltrainer arbeite ich, unter anderem auch mit Leistungssportlern. Die Biathletin Magdalena Neuner sagte mal zu mir: „Dirk, mit 9 Jahren war mein großes Ziel eine Goldmedaille bei Olympia.“

Gut, eine Goldmedaille sollte es bei uns für den Anfang vielleicht nicht sein. Denn je weiter die Ziele von der Realität entfernt sind, desto scheinbar unerreichbarer werden sie auch. Das kann sehr demotivierend sein und der Misserfolg ist vorprogrammiert.

Zumal Du deine Ziele in der Regel alleine erreichen musst! Sportler, haben immer ein Umfeld, ein Team, dass hinter denen steht und positiv motiviert!

Bei Dir ist das anders: Du hast kein Team, das Dich unterstützt, Deine Ziele zu erreichen!
Wenn Du Verkaufsleiter werden willst, feuert Dich niemand beim Bewerbungsgespräch an! Und schreit: Du schaffst es! Du schaffst es!

Da stehen keine Cheerleader am Rand und tanzen eine Choreographie, wenn Du fünf Kilo abspecken willst:

N-I-M-M ab! N-I-M-M ab!

Leider nein!

Da musst Du Dich schon selbst fordern. Du benötigst also ein konkretes Ziel,  das gibt Dir Kraft, gerade dann, wenn es mal nicht so gut läuft!

Weißt Du, wir haben im Leben oftmals erstens ein Motiv. Ein Motiv ist ein Grund,  warum wir etwas tun. Zweitens ein Verhalten. Dieses Verhalten führt uns drittens zu unserem Ziel!
Soweit ist das klar.

Angenommen unser Motiv ist Hunger.  Wie lautet das Ziel? Sättigung. Richtig!
Das Verhalten: Essen.

Motiv ist Hunger, Verhalten ist Essen und Ziel ist Sättigung. Okay?  Das versteht meistens jeder. Jetzt frage ich Dich: Wenn Du noch kein Ziel hast. Welches Verhalten willst Du den dann an den Tag legen? Ohne Ziel, hast Du auch kein Verhalten, dass Dich zu deinem Ziel führt.

Da passt folgendes Zitat ganz gut: Wer nicht weiß wohin er will, der darf sich auch nicht wundern, wenn er woanders ankommt! Also ohne konkretes Ziel, wenn Dein Ziel so wischiwaschi ist, dann ist Dein Verhalten auf dem Weg zum Ziel auch Wischiwaschi.

Und wenn Dein Ziel nicht konkret formuliert ist, dann züchtest Du: Deinen inneren Schweinehund! Deinen Quatschi!

Den züchten wir uns immer selbst! Genauso!

WAS willst Du also erreichen? Was ist Dein konkretes Ziel?

Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Zielen.

Das eine sind Vermeidungsziele, wie „Ich will den Kunden nicht verlieren“.

Oder: „Ich will den Auftrag nicht verlieren!“ Ich will nicht zunehmen! Bloß nicht zunehmen! Im Ansatz klingt das schon so ein bisschen nach: „Hoffentlich, geht alles gut.“ Bloß den Kunden oder den Auftrag nicht verlieren. Und bloß nicht schon wieder zunehmen! Vermeidungsziele sind suboptimal für uns. Die sind sehr hinderlich für uns und bringen uns unseren Zielen nicht näher!

Das ist genauso, als wenn ich zu Dir sage: „Denk nicht an den Eiffelturm. Also, jetzt nicht an den Eiffelturm denken! Und, was siehst Du vor Dir? Na klar, den Eiffelturm!

Unser Unterbewusstsein kann das Wort „nicht“ und alle Negationen nicht richtig verarbeiten.

Das heißt, wenn Du darüber nachdenkst, dass etwas nicht passieren soll –  passiert’s!  Irgendwie kennen wir das alle! Du auch!  Wie oft hast Du dir schon in Deinen Gedanken vorgestellt, was nicht passieren soll? – Und schwupps, ist es passiert!

Von diesen Vermeidungszielen verabschieden wir uns ab heute.  Was wir ab heute umsetzen sind:

Die Anstrebungsziele.
Wie: Ich will den Kunden gewinnen! Ich will mein Wohlfühlgewicht!

Deswegen formulierst du ab jetzt immer: Konkrete Anstrebungsziele!

Bei mir in der Nähe gibt es einen Golfplatz. Wenn ich da laufen gehe, komme ich immer nah am Abschlag vorbei, der an einem kleinen See liegt. Und ich sehe sofort, ob das ein Profi ist, oder ein Anfänger, der den Ball schlägt. Die Anfänger stehen da und machen Probeschwünge. Es wird kurz mit dem Schläger in der Luft herumgewedelt, dann geht’s hinter den Ball. Jetzt gucken die, und denken:

„Das Ziel ist umgeben mit Wasser.“

Jetzt sagen die: „Nicht ins Wasser, nicht ins Wasser, bloß nicht ins Wasser“.

Ein echtes Vermeidungsziel! „Ich schlag den Ball nicht ins Wasser, nicht ins Wasser.“ Und was kommt oben im Kopf an? „Wasser“. Also holt er aus, schlägt ab,
wo landet der Ball? … im… Wasser! Richtig!

Ein Profi steht auch am Abschlag und sieht, das Ziel ist umgeben mit Wasser. Nur steht der nicht da und sagt sich: „Ich schlag den Ball nicht ins Wasser“,
sondern, der sagt: „Ins Loch“. Und zack!… ist der drin!

Ich gebe dir noch ein anderes Beispiel:
Der „Melbourne Ultra Marathon“ ist was für die ganz harten Kerle. Die laufen von Sydney nach Melbourne, 2000 Meilen in 10 Tagen, bei über 40 Grad Hitze.

1983 hatte sich die Weltelite der Extrem-Läufer dort versammelt. Und Cliff Young. Der war Schaf-Farmer, 62 Jahre jung und sah aus, als wäre er gerade vom Trecker gefallen, in seinem Overall und den Arbeiterstiefeln. Der Mann hatte vor kurzem Lust bekommen, ein wenig Laufen zu trainieren und seine Kumpels –der örtliche Autohändler und der Pubbesitzer – fanden das ganz toll und hatten ihn aus ihrem kleinen Dorf im Nirgendwo zum Ultramarathon begleitet.

Die Sportreporter vor Ort waren komplett von den Socken:
Sie fragten Cliff Young: „Wie ist denn Ihre Strategie?
Darauf der Farmer: „Welche Strategie, ich dachte der Weg zum Ziel ist ausgeschildert?!“

Eine wahre Geschichte!

Und er durfte laufen, weil alle dachten: „Komm lass den, der Traum eines alten Mannes, dabei sein ist alles“. Also starteten die alle flott in Sydney und Cliff Young ging zügig hinterher. Heute heißt das Walking. Am Abend machten die Profis die übliche Auszeit – Massage, Essen, fünf Stunden Schlaf. Danach mentale Vorbereitung auf die nächste Etappe.

Am zweiten Tag, morgens um 6 Uhr, hörten alle Läufer den Wetterbericht im Radio. Cliff Young war da schon 35 Meilen weiter. Ein kurzes Schläfchen und dann war er einfach weitergegangen. Die anderen Läufer: „Das gibt es doch nicht!  Er muss doch schlafen! Er muss sich massieren lassen!“ Aber das wusste Cliff
Young nicht! Das hatte ihm keiner gesagt!

Am zweiten Tag holten die Läufer ihn fast ein. Aber dann, am Abend, so sah es „der Plan“ vor: Regenerations-Pause. Und ein bisschen arrogant haben die wohl auch gedacht: „Der Alte hält das sowieso nicht durch“. Hat er auch nicht. Er hatte geschlafen. Aber nur eine Stunde. Und nun hatte Cliff Young schon 60 Meilen Vorsprung. Machen wir es kurz: Der Mann mit 62 Jahren hat dieses Rennen mit 1,5 Tagen Vorsprung gewonnen. Er war nur dieses eine Mal dabei.

Ein Jahr später haben alle Profis seinen Rekord wieder unterboten, nachdem er Ihnen gezeigt hat, auf was es ankam: Die machten Pausen nur noch, wenn’s wirklich nötig war.

Du siehst: Wenn etwas für alle anderen passt, muss das noch lange nicht für Dich das Richtige sein. Dein Erfolg stellt sich erst dann ein, wenn Du deinen eigenen Weg mit deinen Zielen gehst!

Einer meiner wichtigsten Sätze zum Erfolg lautet: Der Erfolgreiche hat seine Ziele und erreicht seine Ziele und der Nicht-Erfolgreiche hat seine Gründe.

Wichtig dabei und entscheidend für Dich sind positive Gedanken.

Die Dinge in Deinem Leben entwickeln sich immer mit dem TUN! Mit Deinem TUN!!!

Fassen wir nochmal kurz zusammen:

1. Dein Erfolg stellt sich erst dann ein, wenn Du deinen eigenen Weg mit deinen Zielen gehst!

2. Und denke an den Schafsfarmer Cliff Young: Wenn etwas für alle anderen passt, muss das noch lange nicht für Dich das Richtige sein.

 

👍🏻 Meine Bitte: Wenn dir diese Folge gefallen hat, hinterlasse mir bitte eine 5-Sterne-Bewertung, ein Feedback auf iTunes und abonniere diesen Podcast! Ich danke Dir.

Dirk Nummer 1 Bestseller E-Book Gratis

Melde Dich jetzt an zum Erfolgsseminar: Gewonnen wird im Kopf
Sei dabei und buche dir hier jetzt dein Ticket zum Podcast-Sonderpreis von 99,-/Person mit folgenden Gutscheincode: podcast-seminar

Ich freue mich immer über ein Feedback. Schreib mir deine Meinung auf  Facebook, Instagram, YouTube oder schreib mir an info@dirkschmidt.com eine E-Mail!

Der Erfolgstrainer Bestsellerautor Dirk Schmidt gehört zu den gefragtesten Motivations-Experten im deutschsprachigen Raum. Als Mentaltrainer arbeitet er mit Weltmeistern, Fußballbundesligamannschaften und Top-Managern. Bekannt wurde er durch TV-Sendungen u. a. bei RTL, SAT1, WDR, NDR, N24, und Kabel1.

Folge Dirk auf Facebook: https://business.facebook.com/motivationstrainer.dirkschmidt/?business

Folge Dirk auf Instagram: https://www.instagram.com/motivationstrainer.dirkschmidt/?hl=de

 

Abonniere Dirks YOUTUBE-Kanal:
https://www.youtube.com/channel/UCE_0VFeXelT3Hf-Tj7nRxOw

 

In meinem nächsten Podcast/Beitrag beschäftigen wir uns mit den sehr entscheidenden Fragen:

  1. Was ist der Unterschied zwischen einem Vermeidungs- und Anstrebungsziel?
  2. Und wie Du die Kraft von Anstrebungszielen für Dich und Deinen Alltag nutzen kannst!

Vielen lieben Dank, dass Du dabei warst.

Wir hören oder lesen uns in der nächsten Folge wieder 😊

 

Dein Dirk

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.