Mitarbeitermotivation

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„Guten Tag. Hier ist der automatische Anrufbeantworter von Martina Hirschmeier. Ich arbeite von 8.00 bis 17.00 Uhr. Frau Hirschmeier ist nämlich die Sekretärin der Firma F+H und hat keine Lust ans Telefon zu gehen und erst recht kein Bock mit jemandem zu sprechen. Wenn Sie also eine Nachricht hinterlassen wollen, sprechen Sie nach dem Piepton und fassen Sie sich kurz. Wenn Sie mich mit neuen Angeboten, dummen Fragen oder Beschwerden nerven wollen, hinterlassen Sie einen Piepton!“ So würde sicher der AB einer demotivierten Mitarbeiterin klingen, wenn sie einen hätte.

Kennen Sie das? Sie rufen irgendwo an und haben eine schläfrig-gelangweilte Stimme am Telefon, deren fachkompetente Kundenfreundlichkeit und das typische „Da kann ich Ihnen nicht weiter helfen“ gradewegs zum Auflegen motiviert? Die Einstellung und Arbeitsmotivation erkennt man besonders gut am Telefon. Rufen Sie doch einmal Ihre eigenen Mitarbeiter von Extern an – dann werden Sie es merken. Die innere Motivation steht näher am Kunden, als man denkt.

Unordentliche Schreibtische, ständige Terminverschiebungen, schlecht vorbereitete Meetings, häufiges Krankmelden und Zu-Spät-Kommen sind ebenfalls sichtbare Zeichen für chronische Demotivation. Vorgesetzte sollten eingreifen:
Mitarbeiter brauchen Feedback auf ihre geleistete Arbeit. Das Führungsverhalten einer Firma ist oberster Ansatzpunkt, wenn es um Mitarbeitermotivation geht. Es geht um die Anerkennung der Leistung, die Einbindung in Entscheidungsprozesse und die Schaffung von Anreizen. Hände weg von kurzfristigen Belohnungssystemen und Zusatzprämien. Die werden zu schnell gewöhnlich. Jeder steht auf Autonomie. Durch das Treffen eigener Entscheidungen erleben sich die Mitarbeiter als kompetent und ernst genommen. Warten Sie mit Feedback nicht, bis ein Mitarbeiter seinen ersten Fehler begangen hat, sondern loben Sie ihn im ersten Moment, wenn etwas gelungen ist. Da wird Frau Hirschmeier bestimmt wieder freundlicher.

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