Ängste und Schwächen

Wie wir uns Schwächen und Ängste zu Nutze machen
Teil 2

Schwächen als Potentiale erkennen

In der vergangenen Woche habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie Ihre Ängste überwinden können. Heute soll es darum gehen, wie Sie Ihre Schwächen in Stärken verwandeln.

Die entscheidende Frage ist hier: „Bringen mich meine Schwächen meinem Ziel näher?“ oder „Kann ich mit meinen Schwächen so leben wie bisher?“ Lautet bei beiden Fragen die Antwort: NEIN, muss ich ins Tun kommen mich meinen Schwächen stellen.

Wenn ich mit Sportlern arbeite, schauen wir zuerst auf die Stärken und dann auf seine nicht genutzten Potenziale (Schwächen). Das Ganze führen wir anhand unseres Fragebogens „Mentale Fähigkeiten“ durch, den Sie kostenlos auf meiner Homepage finden. Wir arbeiten mit den Potenzialen, um noch erfolgreicher zu werden. Die Grundvoraussetzung ist natürlich immer das entsprechende Talent. Das ist die Basis bei allen Menschen.

Oftmals liegen gerade dort, wo unsere „Schwächen“ sind, auch unsere größten Potenziale. Abwarten nützt da nichts. Kommen Sie ins Handeln. Die Frage ist: „Was will ich erreichen?“ bzw. „Was ist mein Ziel?“! Beantworten Sie alle Fragen schriftlich. Das bringt Klarheit und Struktur und hilft beim Denken. Dann geben Sie sich gute Gründe, warum Sie etwas tun sollten. Beantworten Sie hier folgende Frage schriftlich: „Warum werde ich mein Ziel erreichen?“. Hier sollten Ihnen mindestens 25 Gründe einfallen. Wenn Ihre Gründe stark genug sind, kommt dann das Tun fast von allein. Sie können auch mit einer Belohnung arbeiten, die Sie bei der Zielerreichung erwartet. Holen Sie einen Partner mit ins Boot, der Sie unterstützt und konstruktives Feedback gibt! Vielleicht schließen Sie auch einen Vertrag mit sich selbst, um sich anzuspornen.

Um Schwächen in Stärken umzuwandeln, dürfen Sie Folgendes nicht vergessen:

  1. Schwächen sind Potenziale und damit Chancen.
  2. Sie sind selbst dafür verantwortlich, was Sie als Stärke und was als Schwäche an sich ansehen! Verändern Sie doch einmal den Blickwinkel.
  3. Schluss mit Resignation!

Wir können aus jeder Schwäche eine Stärke machen, indem wir sie als Ansporn nehmen, uns mehr einzusetzen; indem wir sie annehmen und dankbar für sie sind;  indem wir bewusst dazu stehen und sie als unser Markenzeichen umdefinieren; indem wir bewusst einen Sinn darin suchen.

„Der Grad an Mut, den Du hast, ist ausschlaggebend dafür, welches Maß an Erfüllung Du in Deinem Leben empfängst.“ (Dirk Schmidt)

Weitere hilfreiche Tipps und Techniken wie Sie Ihren Alltag erfolgreich bestehen finden Sie unter meinen gratis Motivationstipps oder hier in meinem Motivationsblog. Ich würde mich freuen, Sie auch auf einem meiner Seminare oder Vorträge begrüßen zu können.

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