Gehirnjogging Dirk Schmidt Motivatoinstrainer

Wer nicht trainiert, verliert! – Geschicklichkeitsspiele und Gehirnjogging verbessern Leistungsfähigkeit

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Dass Sport und Spiel glücklicher, ausgeglichener und motiviert macht, ist nicht neu. Jetzt haben Forscher herausgefunden, dass etwa Golfen Gehirnareale wachsen lässt. Laut einer Untersuchung der Züricher Universität genügen schon wenige Trainingsstunden, um das Gehirn zu stimulieren. Die Neuropsychologen fanden außerdem mit Hilfe eines Magnetresonanztomografen heraus, dass sich nach 40 Stunden Schlagen und Putten nicht nur das Golfspiel stark verbessert, sondern gleichzeitig deutliche Änderungen in der grauen Hirnsubstanz eintreten. Diese Erkenntnis lässt sich auch auf andere Geschicklichkeitsspiele bzw. Sportarten übertragen, die einen Lernvorgang voraussetzen. Dazu gehören neben Golf etwa das Jonglieren, Bumerangwerfen, Bogenschießen, Tanzen, Frisbee und natürlich viele anderen Sportarten. Sicher haben Sie auch schon einmal was von Gehirnjogging gehört, oder? Beim Erlernen von anspruchsvollen Fertigkeiten wachsen jenen Gebiete im Gehirn, die die entsprechenden motorischen Funktionen koordinieren. Beim Golf ist das etwas das Zusammenspiel von Auge, Hand und Schläger. Die Veränderungen sind umso stärker, je kürzer die Trainingsabstände sind.

Wenn die „grauen Zellen“ nicht mehr auf Hochtouren laufen, gilt das Alter gern als Ausrede. Aber egal, wie alt der Mensch ist, das Gehirn lässt sich trainieren und auch im hohen Alter kann das Gehirn so noch wachsen. Das haben Forscher vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) anhand des Jonglierens bewiesen. Durch das Erlernen der komplett neuen Aufgabe konnten Hirnregionen zulegen, die für das Lernen und für die Wahrnehmung von Bewegungen im Raum verantwortlich sind sowie jene, die zum hirneigenen Belohnungssystem gehören. Klar ist aber auch, dass sich bei Untätigkeit die gewonnene Hirnsubstanz wieder zurückbildet. Wer seinem Gehirn also immer wieder neue Aufgaben stellt und es entsprechend herausfordert, hat gute Chancen, die „grauen Zellen“ nicht nur auf Trab zu halten, sondern auch dafür zu sorgen, dass sie sich vermehren. Schon wenige Stunden Training reichen aus, um die Kapazitäten des Gehirns zu erweitern.

Merken Sie sich also Folgendes:

  1. Sport macht auch das Gehirn fit. Je mehr Sie denken müssen, desto besser.
  2. Auch im Alter kann das Gehirn noch wachsen. Nicht rasten, sonst „rosten“ Sie!
  3. Untätigkeit lässt Hirnsubstanz verkümmern. Bewegen Sie sich und Ihr Gehirn!
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