Daumen Hoch Blog Dirk Schmidt

Schenken Sie Vertrauen

Vertrauen ist die Basis einer erfolgreichen und guten Zusammenarbeit.

Hierbei muss ein „Rahmen“ der Zusammenarbeit existieren indem der Einzelne bzw. das gesamte Team agieren kann. Vertrauen müssen sich beide Seiten im Alltag erarbeiten – Führungskräfte sowie Mitarbeiter.
Nur in Teams in denen uneingeschränktes Vertrauen herrscht, kann dauerhaft Spitzenleistung erbracht werden.

Am Anfang einer Vertrauensbildung steht immer ein Vertrauensvorschuss. Dies bedeutet, dass eine Person einer anderen Person zuerst vertrauen muss ohne schon zu wissen, ob dies gerechtfertigt ist.

Die Führungskraft sollte aus zwei wichtigen Gründen zuerst den Vertrauensvorschuss gegenüber ihren Mitarbeitern leisten, da

  1. bei der Führungskraft, aufgrund ihrer beruflichen Position und den damit verbundenen Führungsaufgaben, die Verantwortung für ein leistungsförderndes und konfliktfreies Zusammenarbeiten liegt.
  2. bei ihr das Risiko eines Vertrauensvorschusses in aller Regel geringer als für die Mitarbeiter ist. Während eine Führungskraft bei einem fehlerhaften Arbeitsergebnis aufgrund zu großen Vertrauens in den Fähigkeiten oder die Gewissenhaftigkeit ihrer Mitarbeiter mit großer Wahrscheinlichkeit nur Ärger seitens seines Vorgesetzten bekommt, setzten die Mitarbeiter hingegen durch vorbehaltloses Vertrauen in den Vorgesetzten, beispielsweise durch das freimütige eingestehen einer Unachtsamkeit oder Überforderung, meist ihre Beförderung oder gar ihren Job aufs Spiel.
Regelkreis der Vertrauensbildung

Abbildung: Regelkreis der Vertrauensbildung nach Hartmut Laufer

In der Praxis können neue Mitarbeiter, die in einem deutschen Unternehmen eintreten, in fast 90 Prozent der Fälle damit rechnen, dass ihnen ihr neuer Arbeitgeber einen Vertrauensvorschuss entgegen bringt. Dies ist das Ergebnis des 4. International Executive Panel von Egon Zehnder International. An der Umfrage nahmen im Frühjahr 2013 über 1000 Top-Manager weltweit, darunter allein über 300 CEOs, Eigentümer und Aufsichtsratsvorsitzende, teil.

Wenn die Führungskraft bereit ist, ihren Mitarbeitern einen Vertrauensvorschuss zu geben, muss sie sich gegenüber ihren Mitarbeitern auch vertrauensvoll verhalten und ihr Führungsverhalten danach ausrichten (2. Schritt).  Nachdem die Führungskraft Ihr Führungsverhalten nach den vertrauensbildenden Grundlagen ausrichtet, werden ihre Mitarbeiter im dritten Schritt ihr Vertrauen und letztendlich (4. Schritt) sich gegenüber der Führungskraft ebenfalls vertrauensvoll verhalten.

Beiderseitig ist jedoch von wesentlicher Bedeutung welche Grundeinstellung ich gegenüber meinem Mitarbeiter oder meiner Führungskraft habe. Habe ich ein pessimistisches, negatives Menschenbild, wird es mit dem Vertrauen und einer erfolgreichen Zusammenarbeit sehr schwer. Habe ich ein gesundes, optimistisches Menschenbild von meinen Mitarbeitern bzw. Führungskräften, ist dies die Basis um Vertrauen für eine erfolgreiche, menschenwerte Zusammenarbeit aufzubauen.

Lassen Sie Ihre Mitarbeiter bzw. Führungskraft spüren: „Sie sind gut, ich glaube an Sie und daran, dass wir es gemeinsam schaffen!“ Denn Vertrauen und positive Gefühle sind die Voraussetzungen für dauerhafte Spitzenleistungen.

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