Selbstmanagement als Führungskraft – Interview mit dem Geschäftsführercoach Dr. Bernd Geropp | Teil 1

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Podcast Folge #10

Selbstmanagement als Führungskraft – Interview mit dem Geschäftsführercoach Dr. Bernd Geropp

 

Herzlichen Willkommen zum Podcast: Impulse für Deine Motivation

 

Mein Name ist Dirk Schmidt! Ich bin Motivations- und Mentaltrainer in Düsseldorf.

 

Für diesen Podcast hatte ich ein super spannendes Interview mit Dr.-Ing. Bernd Geropp. Bernd ist seit 2009 selbstständiger Geschäftsführercoach, Führungstrainer und Unternehmensberater. Er spricht die Sprache der Führungskräfte wie kein anderer und kennt ihren Arbeitsalltag aus eigener Erfahrung.

 

Ich finde, das Interview ist sehr cool geworden. Da es so viel Mehrwert und Inhalt hat, habe ich mich entschlossen mehrere Teile daraus zu machen.

 

Heute im ersten Teil dieses Podcasts erfährst Du:

  • welche Eigenschaften für eine Führungskraft wesentlich sind
  • wie wichtig ein funktionierendes Selbstmanagement ist
  • wie Du erkennen kannst, ob Du als Führungskraft Fremd- oder Selbstbestimmt bist
  • wie Du ein selbstbestimmtes Arbeitsleben führen kannst

 

Dirk: Vielen Dank für die Einladung! Ich bin heute bei Bernd Geropp hier in Aachen und Bernd ist Spezialist rund um das Thema Führungskräfte – Führung auf den Punkt gebracht. Lieben Dank, dass ich da sein darf.

Wie bist Du dazu gekommen, Führungskräfte-Coach zu werden bzw. zu sein?

 

Bernd: Ich bin von Haus aus Ingenieur und das auch mit Leib und Seele. Ich habe meinen Job geliebt und habe nach meinem Studium und der Promotion eine Firma gegründet. Und wenn Du eine Firma gründest, wir waren damals zu Zweit als Ingenieure, da merkst Du schnell, dass das eigentliche Thema Technik in den Hintergrund rückt und das es so viel mehr zu tun gibt. Verkaufen gehört dazu! Und eben auch, mit Mitarbeitern umzugehen. So bin ich langsam da rein gewachsen und musste das Delegieren erst lernen, das war ein harter Prozess. Ich musste auf einmal Aufgaben delegieren, wo ich immer dachte, hey, die kann ich selber doch am besten. Nach einem Jahr waren aber Mitarbeiter da, wo ich heute zugeben muss, die waren besser als ich. Da kam manchmal der Gedanke auf, vielleicht bist Du doch nicht so ein guter Ingenieur wie Du immer dachtest und wo kannst Du Dich jetzt weiterentwickeln, um meine Leute zu unterstützen ihren Job noch besser zu machen.

 

Nach 5 Jahren habe ich mein Unternehmen verkauft und war dann 9 Jahre in größeren Konzernen und weltweit unterwegs und habe weltweit Teams aufgebaut bis zu 350 Mitarbeiter. Das hat viel Spaß gemacht! Trotzdem muss man als Angestellter im großen Konzern immer Kompromisse eingehen und das hat mir irgendwann nicht mehr gefallen. Da fiel dann 2009 die Entscheidung, dass ich mich wieder selbständig mache. Das was ich über die Jahre gelernt habe, meine Stärken Teams aufzubauen und mit Mitarbeitern umzugehen, führte letztendlich zur Selbständigkeit als Führungstrainer.

 

Dirk: Du hast ja studiert und promoviert. Hast Du diese Dinge rund um das Thema Führung an der Uni gelernt? Oder eher aus der Praxis?

 

Bernd: Nein, also studiert und promoviert habe ich nur als Ingenieur. In diesem Prozess bei der Gründung der Firma und schon während der Promotion, da hat man mit Studenten zu tun und fängt an zu Delegieren, man arbeitet mit Teams und da bin ich so langsam in die Rolle der Führungskraft rein gewachsen. Da habe ich natürlich am Anfang viel falsch gemacht und mich dann weitergebildet. Also Learning by doing. Mit der Zeit habe ich rausgekriegt, dass ich da schon ein Händchen für habe und gemerkt, dass viele Dinge nicht funktionieren und andere wieder gut funktionieren. Als ich mich selbstständig gemacht habe, habe ich gesehen, das geht nicht nur mir so sondern das geht auch ganz vielen anderen. Denn es gibt eigentlich keine richtige Ausbildung für Führungskräfte.   

 

Die meisten werden Führungskraft, weil sie die besten Techniker waren. Irgendwann kommt der Chef und sagt dann, hey du bist der beste Mann, werde doch Gruppenleiter und das kriegst du schon hin. Da geht dann natürlich viel schief. Gerade bei kleinen und mittelständigen Unternehmen versuche ich zu helfen. Da biete ich entsprechend Kurse und meine Unterstützung an und erkläre, ja man kann es lernen Führungskraft zu sein.

 

Dirk: Da ist dann wieder nur viel Theorie aber wenig Praxis. Das sieht man ja oft im Sport: Die besten Spieler, die gut performt haben, sind selten die besten Trainer. Das sieht man an unserem Bundestrainer, als Spieler war er gerade so okay und als Trainer ist er Weltklasse. Das ist dann in der Wirtschaft wahrscheinlich genauso, oder?

 

Bernd: Das ist sehr gut vergleichbar. Es ist trotzdem gut, dass derjenige bis zu einem gewissen Grad natürlich Fußball spielen kann – ich kann beispielsweise gar nicht Fußball spielen, als Trainer wäre das ein Chaos! Die Basis und die Grundlagen müssen einfach da sein. Als Führungskraft ist es ebenso gut zu wissen, wie ist das als Mitarbeiter. Da ist die Basis natürlich wichtig um auch anerkannt zu sein als Führungskraft. Du musst dann nicht mehr der Beste sein, ganz im Gegenteil. Eine gute Führungskraft achtet darauf dass, die Mitarbeiter besser sind als der Chef in ihrem Fachgebiet.

 

Dirk: Das hat Günther Netzer auch immer gesagt! Der war ja ein guter Fußballer, aber auch ein guter Manager. Als der ins Management vom HSV gewechselt hat, hat er sich immer Leute gesucht, die das besser konnten als er.

Gehen wir mal in die Praxis: Angenommen ich bin ein guter Techniker und werde jetzt zur Führungskraft befördert. Aus dem Team heraus bin ich jetzt Führungskraft für mein Team. Jetzt fehlt es mir an Motivation. Da komme ich zu dir und sage Bernd: Motivier mich! Was würdest Du mir empfehlen?

 

Bernd (lacht): Ja, Moment, das fängt ja früher an. Im ersten Moment der Beförderung, sagst du ja wahrscheinlich: Wow, toll jetzt werde ich befördert! Das solltest Du Dir erstmal überlegen, ob Du das überhaupt annimmst, denn es ist eine ziemliche Veränderung.

 

Dirk: Ok, ok, jetzt nehmen wir mal an, der Moment des ersten Wows ist vorbei. Und dann kommt die Erkenntnis: Ach Du Schande, jetzt bin ich ja denen Ihr Vorgesetzter und bin nicht mehr der kollegiale Kumpel. Gibt es da Strategien oder Tipps, wie ich mich selbst als Führungskraft motivieren kann durch diese Veränderung zu gehen?

 

Bernd: Bevor wir auf die Motivation zu sprechen kommen, ist es sicher sehr günstig, sich vorab darüber Gedanken zu machen, was dieser Wechsel für mich bedeutet. Denn in der Regel kündigt sich das an. Daher sollte ich mir vorab gut überlegen, ist es das was ich will und passe ich auf die Stelle. Bisher bin ich ja nur einer unter vielen und dann bin ich plötzlich herausgehoben als Führungskraft. Für manche erscheint das natürlich super, jetzt bin ich der Chef! Das kann sich aber natürlich auch negativ entwickeln und dann kommt die Erkenntnis jetzt bin ich allein. Denn irgendjemand muss ja dann Entscheidung treffen und manche Entscheidungen sind nicht lustig. Da bin ich plötzlich nicht mehr beliebt. Das ist beispielsweise der erste Punkt: Als Führungskraft geht’s nicht in erster Linie darum, beliebt zu sein. Es geht darum, dass ich anerkannt werde und respektiert werde. Das ist harte Arbeit und bedeutet auch, dass Du Deine Stärken und Schwächen kennen musst. Als Führungskraft muss ich akzeptieren, dass ich mich mit mir selber beschäftigen muss und das kann manchmal nicht so schön sein. Denn um andere führen zu können, muss ich mich auch erstmal selber führen.

 

Dirk: Das merke ich bei meinen Veranstaltungen oder Kunden immer wieder, dass viele in so eine Rolle als Führungskraft hineingehen und sich gar nicht bewusst sind, was auf sie zukommt. Denen fehlt einfach die Referenz-Erfahrungen, sie waren ja immer im Team und jetzt auf einmal sind sie Führungskraft. Die Erkenntnis, dass man dafür vielleicht nicht geeignet ist, kommt ja immer erst hinterher. Ins Team zurück kann man dann ja nicht mehr. Hast Du da einen Tipp, wenn man plötzlich feststellt, dass man eventuell mit der neuen Rolle überfordert ist?

 

Bernd: In so einer Situation ist es wichtig, erst mal einen Schritt zurück zu gehen. Dass du dir auch erlaubst zu reflektieren. Wo bin ich momentan und wo stehe ich. Und das ist eine Sache die würde ich jedem immer wieder raten. Viele Führungskräfte befinden sich in einem Hamsterrad und sind unzufrieden und völlig demotiviert. Warum? Weil sie sich vollkommen Fremdbestimmt und getrieben fühlen. Ich muss in dieses Meeting und das noch tun und jenes noch tun. Aber Führungskraft sein heißt auch, bis zu einem gewissen Grad Arbeiten zu tun, die selbstbestimmt sind. Wenn ich natürlich nur getrieben bin, ist das frustrierend. Ich muss mir also Zeit schaffen, wo ich mich um wichtige Dinge kümmere, die ich als wichtig erachte. Dazu muss ich vorher reflektiert haben, was ist wichtig und was sind meine Ziele und nicht nur die des Unternehmens, sondern wofür stehe ich.

 

Wie kriege ich da im Tagesgeschäft einen gewissen Anteil der Zeit, Selbstbestimmt für die wichtigen, nicht die dringenden Dinge. Die dringenden Sachen die fressen dich auf und die sind immer Fremdbestimmt und manchmal nicht wichtig, zumindest für Dich als Führungskraft. Alle Dinge, die einen Termin oder eine Deadline haben sind immer Fremdbestimmt. Der Mitarbeiter will was, der Chef will was, der Kunde will was. Da muss man als Führungskraft auch mal sagen, halt, ich brauche jetzt Zeit eine Strategie zu entwickeln oder auch ein Gespräch mit einem Mitarbeiter zu führen, weil er das gerade braucht.

 

Diese Dinge sind nie mit einem Termin festgelegt, weil sie Selbstbestimmt sind. Es geht nur leider häufig verloren, weil man oft sagt, ja gut Strategie kann ich auch nächste Woche noch machen und das Gespräch auch noch morgen. Weil jetzt muss ich das machen und jenes machen und am Ende des Tages steht man da, hat zehn Stunden gearbeitet und weiß gar nicht, was man eigentlich den ganzen Tag gemacht hat. Dieses Selbstmanagement ist das Allerwichtigste was man als Führungskraft lernen muss. Das bedeutet Fokus, das bedeutet Nein sagen zu können und auch manchmal unbequem zu sein zu. Daher solltest Du Dir am Ende des Tages eine Sache raussuchen, die Du am nächsten Tag erledigen möchtest. Die ist wichtig ist, aber nicht dringend, an der Du unbedingt weiter arbeiten möchtest. Das mache ich am besten direkt morgens, so um 8 Uhr, da lese ich noch keine E-Mails und nehme mir diese Zeit, wenn alle anderen Dinge noch ruhen und arbeite beispielsweise an der Strategie, die mir so wichtig ist. Und ab 9 Uhr z.B. öffnest du dir die Tür und gehst dann wieder in das operative Hamsterrad. So hast du am Ende des Tages eine Stunde etwas Wichtiges und nicht nur Dringendes erledigt. Das machst du dann 200 Mal im Jahr und so hast du 200 Mal eine Stunde etwas wirklich Wichtiges gemacht, dass dich weiterbringt und Dich motiviert. In dieser Situation bist Du im Driver Seat, da bist Du nicht der Getriebene, sondern der Aktive.

 

Dirk: Gut, dieses Bewusstsein merken die meisten erst, wenn’s weh tut. Wenn es schmerzt. Da kommt ja selten jemand freiwillig drauf oder wie siehst Du das?

 

Bernd: Ja genau, die Leute kommen in diese Phase rein und da ist z.b. auch der Unterschied zwischen Effizienz und Effektivität. Die meisten Führungskräfte erkennen, verdammt, es wird immer mehr, der Haufen wird immer größer. Und dann denken die meisten, man muss schneller werden und effizienter. Aber das ist falsch. Ich muss effektiver werden, das ist der Schlüssel. Ich muss einen Schritt zurückgehen und schauen okay, was ist heute das Wichtigste und das dann priorisieren, fokussieren und was vielen auch schwer fällt Nein zu sagen. Das braucht seine Zeit bis man das erkennt.

 

Aber da gibt es kleine Tricks die man anwenden kann. Ein Beispiel: Viele Führungskräfte glauben sie müssten in allen Meetings dabei sein. Gerade wenn Du in einem größeren Konzern bist, verbringen die Führungskräfte 50% und mehr Ihrer Zeit in Meetings. Das ist häufig so sinnlos und ich weiß das aus eigener Erfahrung. Ich dachte damals immer da wäre ich schon ganz gut mit meiner Einschätzung. Aber heute weiß ich, in vielen Meetings hätte ich nicht sein müssen. Die hätten schneller gehen können, wenn man sich an ein paar Prinzipien hält. Da reden wir nicht von den Basics wie, ein Meeting fängt pünktlich, hört pünktlich auf und es soll eine Agenda geben und so weiter. Viele Führungskräfte sind ja in der Situation, dass der Chef sie in diese Meetings schickt. Trotzdem kann man ja vorher, wenn man in das Meeting eingeladen wird vom Chef, erfragen wie lange das ungefähr dauert. Und wenn dann gesagt wird, das wissen wir noch nicht genau, einfach sagen, kriegen wir das hin bis zu meinem nächsten Kundentermin um 15 Uhr. So kann man erreichen, dass die eigenen Punkte im Meeting zuerst besprochen werden. Das ist Effektivität.

 

Ein anderes Beispiel: Sagen wir mal es gibt ein Problem in Deiner Abteilung und Du möchtest mit Deinen Mitarbeitern dazu ein Meeting machen, um eine Lösung zu erarbeiten. Wenn Du als Führungskraft und vielleicht ein bisschen der Alphatier-Typ, das Meeting einberufst, gibt’s natürlich Mitarbeiter, die haben tolle Ideen sind aber eher introvertiert, die trauen sich gar nicht etwas zu sagen. Jetzt gebe ich dir mal eine Lösung wie du Zeit gewinnst. Du gehst in das Meeting rein und sagst deinen 4, 5 Mitarbeitern, hier das ist das Problem, dafür brainstormen wir jetzt und erarbeiten eine Lösung – eine Stunde Zeit. Normalerweise sitzt der Chef jetzt dabei und wenn’s blöd läuft, gibt der erstmal eine Idee vor und alle stimmen natürlich zu. Das ist natürlich Quatsch, er sollte, selbst wenn er was im Kopf hat, erstmal die anderen ausreden lassen. Besser ist aber noch, wenn ich sage, das hier ist unser Problem es ist 10:10 Uhr und ich komme um 10:50 Uhr wieder. Ihr erarbeitet jetzt eine Lösung und dann gehe ich raus. Ich lasse die alleine. Da sind sie erst Mal überrascht, doch dann ergreift einer die Initiative der sagt, kommt, die Zeit läuft wir müssen was erarbeiten. Der geht dann ans Flipchart und fragt die anderen, was machen wir jetzt. Ich habe es noch nie erlebt, dass ich um 10:50 Uhr reingekommen bin und die Leute haben nichts erarbeitet. Da entsteht einfach eine Gruppendynamik, da können dann auch die Introvertierten was sagen, weil der Chef einfach nicht da ist. Und du hast noch Zeit gewonnen. Solche Tricks helfen natürlich enorm, wenn man die üblichen Abläufe einfach durchbricht. So kann man sich Freiraum schaffen. Und wenn ich diesen Freiraum habe und selbstbestimmter bin, dann hilft mir das schon motivierter zu sein, weil ich dann nicht so getrieben bin.

 

Dirk: Das heißt, sich selbst mal raus zu nehmen und von außen zu reflektieren. Das bedeutet für mich auch, die Emotion raus zu nehmen und aus einer Vogelperspektive zu betrachten, dass ich mehr Klarheit bekomme. Ich gehe da in so eine Metaposition, beobachte mich und quatsche mit mir: Was würdest Du mir empfehlen in dieser oder jener Situation. Da sind Selbstgespräche erlaubt.

 

Bernd: Ja genau!    

 

Dirk: Wichtig ist, die Emotionen raus zu bekommen aus der Situation und wieder Klarheit in den Kopf zu bekommen. Und sich dann auch konsequent Zeitfenster zu schaffen, oder?

 

Bernd: Ja und Du musst das auch regelmäßig machen. Da unterscheide ich zwischen den kurz-, mittel- und langfristigen Aufgaben. Kurzfristig ist das was jeden Tag ansteht, was am nächsten Tag ansteht. Die mittelfristigen Dinge, sind aber in der heutigen Zeit besonders wichtig. Das sind Aufgaben, die Du in 1-2 Monaten erledigen möchtest. Da nehme ich mir mal einen halben Tag Zeit und definiere, was sind die wichtigen Dinge oder auch die wichtigen Themen für die nächsten Monate. Und langfristig ist natürlich die Jahresplanung. Du siehst ja hinter mir hier auch diesen Planer hängen. In diesem Planer, ich nenne das white spaces, wo richtig groß in Blau Flächen markiert sind, wo ich für mich persönlich jetzt sage, da kommt kein Termin rein. Diese Spaces brauche ich, um Freiheiten und Puffer zu haben. Die überlege ich mir immer am Jahresanfang und da kommt auch kein Kunde spontan rein.

 

Dirk: Und da bist Du auch konsequent?

 

Bernd: Naja, also, ich halte mich zu 98% konsequent an meine white spaces. Manchmal ertappe ich mich natürlich, dass ich schwach werde und nachgebe.

 

Dirk: Wenn Dich ein Kunde z.B. mit Geld erpresst? Wirst Du dann schwach?

 

Bernd: Gute Frage! Sagen wir mal so, dass kommt auf die Situation an. Wenn ich finanziell jetzt meine Ziele noch nicht erreicht habe und mir denke, das könnte ich gut gebrauchen, da wird man eher schwach. Ist aber genau das Gegenteil der Fall, bleibe ich sehr konsequent und sage auch Nein.

 

Das war der erste Teil des Interviews mit dem Führungskräfte-Coach Dr. Bernd Geropp. Du hast in diesem Podcast erfahren, welche Eigenschaften für Dich als Führungskraft entscheidend sind und wie wichtig ein gutes Selbstmanagement als Führungskraft für Dich ist. Und wie Du erkennen kannst, ob Du Fremd- oder Selbstbestimmt bist.

 

Im zweiten Teil des Interviews erfährst Du, wie Du gute Mitarbeitergespräche führst und wie Du als Führungskraft mit schwierigen Situationen besser umgehst.

 

Weitere Informationen über Bernd und seine Arbeit findest Du unter: https://www.mehr-fuehren.de/    

Falls Du ein Feedback hast oder wenn Du Fragen hast, schreibt mir eine E-Mail an: info@dirkschmidt.com

Meine Bitte:

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Ich danke Dir!

Vielen lieben Dank, dass Du dabei warst und wir hören uns in der nächsten Folge wieder.

Dein Dirk

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