Ohne Disziplin und harte Arbeit geht es nicht

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Schalke-Trainer Magath bestätigt im Interview der Welt am Sonntag ohne Disziplin sind große Erfolge nicht möglich. Ein Spieler müsse seinen Sport als Beruf begreifen und von sich aus eine professionelle Einstellung finden. Daher würde er als Trainer nie in das Privatleben der Spieler eingreifen. Ihm geht es darum, was auf dem Platz passiert, nicht außerhalb. So kennt er auch kein Mitleid, wenn Stars vor Muskelkater kaum noch laufen können. Angestrengt und belastet sein ist seiner Meinung nach ein Ergebnis von harter Arbeit. Die Entschädigung des Berufes sind der Erfolg, die Anerkennung und das Geld.

Als Magath seine Position bei Schalke antrat, erkannte er Schwachstellen in der Ausdauer und den koordinativen Fähigkeiten der Mannschaft. Magath gibt zu, es gebe sicher auch andere Wege zum Erfolg, aber er kenne nur einen: hartes Training, Ordnung und Disziplin. Magath ist ein Mann der alten Schule. Im Interview äußert er sich mit Manier, die Vergangenheit interessiere ihn nicht. Er schaut nach vorne und sagt keineswegs, dass schlecht gearbeitet wurde, sieht die Lücken des Trainings eher so, dass einfach weniger Wert auf Ausdauer gelegt wurde. Absolute Sicherheit, dass seine Trainingsmethoden aufgehen hat er nicht. „Wenn man neue Strukturen schaffen will, dann geht so etwas nie ohne Gegenwehr. Es kann gut sein, dass schon die kommenden Wochen und Monate unruhig werden. Aber ich bin davon überzeugt, dass wir erfolgreich sein und in diesen vier Jahren den Meistertitel gewinnen werden“ so Magath. Spieler bekommen Mitspracherecht, dennoch konzentriert er sich als Trainer darauf, dass nicht zuviel geredet, sondern gearbeitet wird. In seiner leitenden Funktion ist er recht abgebrüht, denn auch Kritik von außen nimmt er gelassen, ist durch diese Stärke jedoch nicht überheblich sondern bleibt menschlich: „Es hat gedauert, bis ich, so wie heute, nicht mehr bei jeder Meinungsäußerung oder Kritik zusammen zucke.“

 

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