Interview Blog Dirk Schmidt

Marathongespräch mit Hubert Schwarz

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Hubert Schwarz, geb. 1954 in Spalt bei Nürnberg ist ein deutscher Extremsportler, Buchautor, Seminarredner und Mental-Coach im Sport- und Managementbereich.

Als erster Deutscher absolvierte Hubert Schwarz 1991 das Race Across America, den härtesten Radmarathon der Welt. Diese Bravourleistung wiederholte er 1992 und 1994. Im Jahr 1993 umrundete und 1995 durchquerte er den australischen Kontinent in Rekordzeit, bestritt Winterrennen in Alaska, kämpfte sich im Sattel durch die Anden und fuhr – inspiriert von Jules Verne – 1996 in 80 Tagen um die Welt.

Weitere Stationen seines Lebens:

1997:  Kilimandscharo-Tour: auf den höchsten Gipfel Afrikas in 24 Stunden

1998: im März gründete er zusammen mitseiner Frau Renate die Hubert-Schwarz-Stiftung.

1998: Durch Wüstensand und Hochgebirge: mit Rennrad, Mountainbike und zu Fuß 4.000 km durch die Anden

2000: Die Bike-the-Future Tour – mit dem Fahrrad rund um den Globus, als Botschafter zwischen den Welten

Wie sind Sie zum Sport bzw. zum Extremsport gekommen?
Zum Extremsport bin ich über das Skifahren und den Triathlon gekommen. Ich war ein leidenschaftlicher Skifahrer und bin im Sommer ziemlich viel Rad gefahren und gelaufen. 1983 habe ich hier in Roth an meinem ersten Triathlon teilgenommen. Als Vereinsjugendtrainer und Jugendleiter habe ich das Vereinsleben aktiv mitgestaltet und habe auch bei der Organisation des Triathlons mitgeholfen – war sozusagen der „Vereins-Meier“ schlechthin. Und so kam ich dann über die Organisation zu dem Punkt, an dem ich es selbst probieren wollte. So habe ich meinen ersten Triathlon gemacht. Da allerdings beim Schwimmen meine Schwächen lagen, habe ich versucht, diese Schwimmschwächen mit längeren Distanzen auszugleichen. So kam eines zum anderen: erst Kurz-, dann Mitteldistanz und dann Langdistanz. Von der Weltmeisterschaft in Nizza ging es nach Hawaii. Ich habe gemerkt, dass mein Körper das relativ gut kann und es mir nichts ausmacht, mich über lange Distanzen zu plagen und quälen. Da ich mich sehr ausdauernd bewegen kann, mir aber die Schnelligkeit fehlt, habe ich mich an noch längere Distanzen gewagt: zuerst an den Ultraman und dann an „Race-Across-America“ – das sind knapp 5.000 km quer durch Amerika, die man in 10 Tagen fahren muss. Und obwohl es keiner geglaubt hat, habe ich diese Tortur geschafft. Danach habe ich mir geschworen „nie mehr wieder“ – aber das vergeht ziemlich schnell. Ich habe gemerkt, dass meine eigentlichen Stärken die Disziplin und die Hartnäckigkeit, ein Ziel zu verfolgen, sind. Dass ich immer das klare Ziel vor Augen haben muss und dass ich überhaupt keine Zweifel über mein Tun aufkommen lassen darf. Radfahren kann jeder, aber ich habe gemerkt, dass in diesem „über sich hinauszuwachsen“ mein Vorteil liegt.

Ich fass da mal die Vereinskrämerei/-meierei auf. Gab es da einen besonderen Anlass oder Kick, man fährt ja nicht gerade mal 5.000 km, dass ist ja schon ein Weg dorthin – gab es in Ihrem Leben einen besonderen Anlass, das EXTREME zu tun?
Ich war als Jugendpfleger elf Jahre im öffentlichen Dienst beschäftigt und hatte nicht die Perspektive, auch mit 65 noch Jugendpfleger zu sein. Mein Umfeld kam mit meinem sportlichen Engagement nicht mehr zurecht und es gab viele Auseinandersetzungen. Die haben nicht verstanden, dass jemand morgens um 06:00 Uhr läuft und dachten, der muss doch dann müde zur Arbeit kommen. Und man kann nicht mit Menschen diskutieren, die das vollkommen anders sehen, man kann diese nicht überzeugen. Man muss den eigenen Weg gehen und eigene Konsequenzen daraus ziehen. Ich war mit dem nicht mehr zufrieden: es war wie bei einem Ackergaul, der am Abend dann ein Pferd im Verein ist. Ich musste bei mir anfangen, das habe ich verstanden. Nur wenn ich zufrieden bin, dann kann ich auch andere inspirieren, andere mitziehen.

Wie oft trainieren Sie pro Woche?
Zwischen damals und heute liegt natürlich ein großer Unterschied. Heute bin ich Unternehmer, habe 20 feste Mitarbeiter, ein Seminarzentrum. Ich habe letztendlich diesen Spagat wie alle anderen Führungskräfte, die sagen, ich hab hier eine Aufgabe, hab aber auch persönliche Ziele und eine Familie, die ich auf keinen Fall ständig hinten an stellen möchte – und bei diesem Spagat fällt momentan der Sport hinten runter. Es ist aber genauso wie überall im Leben, wenn du dir keine klaren Ziele setzt, dann wirst du die Priorität entsprechend haben. So bin ich im Moment dabei, neue Herausforderungen zu verwirklichen, um auch wieder disziplinierter darauf hin zu arbeiten. Ich will aber der Frage des Trainings nicht ausweichen: Damals habe ich hammerhart trainiert, jetzt ist es mehr so das „Rausstehlen“. Ich habe einen großen Hund, mein „drittes Kind“, der muss bewegt werden und ich jogge mit ihm, damit nicht gar so viele Kilos auf die Rippen kommen. Aber mit der Situation bin ich sehr unzufrieden. Es ist natürlich auch schön, gefragt zu sein. Ich hatte jetzt in 14 Tagen 16 Vorträge. Vorträge halten und Familie, dass ist schon eine Anstrengung. Aber andererseits freue ich mich, dass ich im Moment gut dabei bin. Wenn man Rückenwind hat, dann soll man ihn mitnehmen und es gibt auch wieder Phasen, da will keiner vierzehn Tage lang etwas von mir wissen, da muss man den Ausgleich wieder herstellen.

Das ist doch schön, wenn Sie im Moment so einen Rückenwind haben.
Ja, dass es im Moment so ist, ist sehr gut. Aber man darf auch nicht vergessen, dass es nicht immer so im Leben ist: wer jetzt glaubt, ganz oben zu sein, der kann ziemlich tief fallen.

Sie sprachen die Ziele an, wie wichtig sind die Ziele beim Sport?

Die sind das Elementare. Nehmen wir zum Beispiel das Ziel „Abnehmen“. Das ist schon ein schönes Ziel, aber es ist doch viel besser, wenn ich sage, lass uns auf ein Ziel hinarbeiten und dabei nehmen wir ab. Also, ob das jetzt ein 5-km Lauf, 10-km Lauf oder ein Halbmarathon ist, ist ganz egal. Einfach auf etwas hinzuarbeiten, bei dem dann auch ein Erfolgserlebnis da ist. Darum brauchen wir immer ein klares Ziel, um zu sagen, wir machen in fünf Monaten dieses und dann schauen wir, wo wir stehen und dem ordnen wir uns dann unter. Und der Sportler, der will entweder Olympiasieger werden oder „Race Across America“ fahren oder was auch immer und dafür plagt und quält er sich und stellt alles andere dafür hinten an. Wer dieses konkrete Ziel nicht hat, wird sich nie derart quälen und über sich hinauswachsen.

Gibt es da auch Parallelen, wenn Sie das aus Ihrer sportlichen Erfahrung sehen, können Sie diese Ziele auch als Unternehmer transportieren?
100 Prozent – das ist eins zu eins übertragbar. Wenn ich hier nur arbeite, damit der Laden läuft, dann pendelt sich das ein. Wir sitzen hier im Moment zusammen und machen die Halbjahresplanung, und werden uns darüber klar, welche Ziele wir im nächsten Jahr haben. Und dann ist es wichtig, dass wir uns alle diesem Ziel committen. Es muss ja wachsen und von Nichts kommt Nichts.

Was treibt Sie immer wieder an, was motiviert Sie?
Ich bin ein unruhiger Mensch, sehr quirlig und ich habe hunderttausend Ideen. Und diese Ideen und Gedanken, es doch zu schaffen, Neues zu wagen, mit der Herausforderung zu wachsen, sind der eigentliche Antrieb. So will ich zum Beispiel nicht hundertmal „Race Across America“ fahren. Ich habe das dreimal gemacht, bin zweimal um die Welt geradelt und jetzt muss es etwas Neues geben – und unternehmerisch ist es eben genauso. Ich will nicht mit 75 Jahren immer noch Manager trainieren und in Heidelberg rumradeln und jemand von der Schönheit der Natur oder von dem Enthusiasmus, der sich durch die Bewegung entwickeln, überzeugen kann. Das ist nicht mein Lebensziel. Ich hab noch so vieles Neues vor und es sind meine Ideen, die mich antreiben.

Was ist noch ein Wunsch in Ihrem Leben?
Da ich so viel unterwegs bin, ist es ein großer Wunsch, erst einmal Zeit für die Familie zu haben. Mit meiner Frau das eine oder andere zu unternehmen. Denn sie hat mich im Sport immer begleitet, war immer dabei, aber sie fällt „ständig hinten runter“. Ihr ein bisschen etwas zurück zu geben, das ist eigentlich im Moment schon mein größter Wunsch. Und nicht nur ihr, sondern der ganzen Familie. Die haben doch oft zurückstehen müssen – zuerst kommen jetzt sie und dann kommt vielleicht miteinander das Nächste oder Übernächste.

Und ein sportliches Ziel, was ist für Sie ein Traum, was gibt es da noch, was Sie besonders reizen würde?
Da gibt es ganz viel. Ich war bislang in nur 80 Ländern und soviel ich weiß, gibt es 230. Also insofern muss ich noch einiges tun, bevor ich irgendwann mal die Augen zumache. Da gibt es noch einige Länder, in denen ich radeln will.

Wie überwinden Sie Ihren „inneren Schweinehund“? Wenn Sie mal keine Motivation haben, wenn es mal nicht so läuft?
Dann muss man das auch mal ein bisschen zulassen. Man kann nicht nur 365 Tage im Jahr powern, irgendwann muss man auch mal ein bisschen faul sein dürfen. Zuerst einmal ist es normal, dass man auch mal einen „Durchhänger“ hat – also einfach mal ein bisschen Ruhe geben, Füße hoch legen und vielleicht auch mal etwas anderes in das Gehirn reinbringen. Nur, wenn man zu lange faul ist, dann kommt man zu schnell von der Bahn ab und das kann es auch nicht sein. Wenn ich persönlich zu faul werde, dann organisiere ich etwas mit anderen Sportlern und da kommt dann sofort das schlechte Gewissen auf, dass die alle fit sind und ich selbst so ein fauler Knochen bin – und dann ist das wieder der Auftakt.

Neben diesem körperlichen Training, das da stattfindet, wie groß ist der mentale Anteil einer Sache?
Da gibt es natürlich unterschiedliche Definitionen. Ich finde, der Anteil ist sehr, sehr groß. Ob der Körper nach 4.000 km noch weiter kann, ob wir dann noch weitermachen oder nicht, das entscheidet sich im Kopf. Der Erfolgreiche macht meistens einen Schritt mehr, als der weniger Erfolgreiche – der gibt dann eben auf. Die Frage ist allerdings, wo die Grenze ist. Grenzen werden im Kopf gemacht und der Kopf entscheidet: Schaffe ich es jetzt, die positiven Gedanken in den Kopf rein zu bringen oder schaff ich es nicht. Ich persönlich habe hier viel von Dr. Strunz gelernt: ich war jeden Tag mit ihm zusammen, habe mit ihm trainiert, bin an seinen Lippen gehangen und habe so viel vom ihm lernen können. Das ich heute da stehe, wo ich bin, habe ich mit Sicherheit zu einem hohen Anteil ihm zu verdanken. Natürlich muss jeder dann seinen Weg gehen, das ist klar, aber manchmal braucht man auch so diesen „Tritt in den Hintern“.

Würden Sie sagen, der Anteil ist über 50%, wenn die Trainingsphase stimmt?
Also die Trainingsphase ist die Basis. Greg Poss, Nationalmannschaftstrainer der Eishockeyspieler, sagt ganz einfach: 33% körperliches Training, 33% Taktik und 35% die mentale Einstellung – dies ist die Quintessenz und dadurch sind es auch 101% und nicht 100%. Natürlich braucht man auch Material, das richtige Equipment, aber das kann sich jeder kaufen. Viel mehr zählen Körper und Kopf. Man kann jetzt natürlich sagen 2/3 Kopf und 1/3 Körper, ich allerdings glaube, dass es ein Gefüge ist, bei dem alles zusammen passt. Wenn du nicht trainierst, dann hilft auch das mentale nichts. Ebenso kannst Du noch so viel trainieren und dich quälen wie ein Hund – wenn der Kopf nicht stimmt, wird es auch nicht klappen.

Was waren die schönsten Erlebnisse beim Sport für Sie, gibt es da etwas ganz besonderes als Highlight?
Es gibt nur schöne Erlebnisse, weil ich in meinem Kopf auch gar nichts Negatives zulasse. Ich vergesse alles Negative – es hat einfach keinen Platz in meinem Hirn. Ich habe in 80 Ländern so viel erlebt und könnte jetzt fünf Stunden am Stück über all die positiven Erlebnisse erzählen, aber es sind einfach die Menschen, die Situationen, die Kleinigkeiten. Was soll ich erzählen, ist es der Arzt in China, der andere kostenlos operiert? Sind es die Indianer, die mich lehrten, den heutigen Tag zu nutzen, da er morgen vorbei ist? Was sind Kleinigkeiten? Sind es die Frauen im Süden von Marokko? Die Abholzung ihrer elementaren Lebensgrundlage? Was ist es eigentlich? Sind es in den Slums von Dakar, die Menschen, die jeden Tag in der Früh 20 km zur Arbeit laufen – für einen Dollar am Tag? Da fängt es an, im Hirn zu arbeiten. Und das ist es eigentlich, was mir der Sport gegeben hat – diese Chance, so zu lernen.

Welche Wirkung hat dieser Sport auf Ihren Geist und Körper? Was bewirkt das für Sie?
Beides ist gewachsen, aber vor allem der Geist. Der Sport ist nur ein Mittel dazu, eigentlich ist es der Geist, der sich durch den Sport weiterentwickelt hat. Der Sport hat zwar bewirkt, dass ich einen durchtrainierten, athletischen Körper bekomme. Das mag vielleicht schön aussehen, aber es ist doch sehr viel mehr der Kopf, der gewachsen ist, ich habe Reife bekommen und gemerkt, was das Leben eigentlich ist. Und noch eines habe ich durch den Sport bekommen: Zeit. Zeit, um sich mit mir selbst zu beschäftigen – beim Radfahren, beim Laufen. Es heißt ein erfolgreicher Unternehmer nutzt 20% seiner Zeit, um über sich und sein Unternehmen nachzudenken und das ist es, was ich beim Sport bekomme.

Versuchen Sie es einmal: Laufen Sie in der Früh – ohne ein Intervall-Training zu machen, da ist nicht mehr viel Zeit für Kreativität – durch den Wald und es sind einfach Ideen ohne Ende, die da kommen. Ganz einfach, weil Sie da noch Zeit haben und der Sauerstoff einfach frei macht. Das ist es auch, was ich durch den Sport bekomme.

Haben Sie ein Lebensmotto daraus gewonnen? Gibt es so was?
Ich habe da so einen Satz: „If you want it, you can do it“. Oder, wie ich es ausdrücke: „Das einzige, was ein Ziel unerreichbar macht, ist der Gedanke, es nicht zu schaffen.“ Dieser gescheite Satz ist zwar nicht von mir, aber er bringt es auf den Punkt. Er sagt aus, dass ich nicht jedes Ziel erreichen muss, aber wenn es mein Ziel ist, dann überleg ich mir zuvor genau, auf was ich mich einlasse. Und wenn ich es dann mache, dann möchte ich es auch durchziehen.

Mit aller Konsequenz.
Ja, manchmal kommt man ja doch an seine Grenzen und dann sagt man Schluss, Feierabend, mehr geht nicht, aber wo ist diese Grenze? Die Grenze wird im Kopf gemacht. Leute, die 100 Jahre alt werden, haben ganz andere Lebensperspektiven. Ich habe Ideen ohne Ende, bis zu 150 Jahren. Und für diese Lebensenergie ist jeder selbst verantwortlich – durch sein Denken!

Hatten oder haben Sie Vorbilder?
Ich hab schon einige Vorbilder. Einmal auf dem unternehmerischen Sektor, wo ich schaue, was Menschen richtig machen und an denen ich mich dann ein bisschen orientiere. Und dann gibt es Vorbilder im Sport, z.B. Walter Röhrl, den ich wahnsinnig gern mag – das ist so ein erfolgreicher Mensch, aber bei allem Erfolg ist er immer bescheiden geblieben. Der fährt richtig gut Fahrrad, fährt einfach super Ski, ist staatlich geprüfter Skilehrer und er ist so ein Allrounder, der immer natürlich geblieben ist. Ich werde nie ein Walter Röhrl werden, aber dieses Lachen von ihm… Also wenn die Leute mal so über mich reden, würde mir das gut gefallen.

Wenn jetzt ein Anfänger dieses Interview liest oder möchte jetzt zum Sport gehen, worauf soll er achten? – Wenn jemand noch nie Sport gemacht hat.
Es kommt ein bisschen darauf an, wer derjenige ist. Jemand, der jetzt 1.000 oder 2.000 km im Jahr Fahrrad fährt und vielleicht in der Woche noch 20 bis 30 km laufen will, der sollte wissen, dass er klein beginnen, und nicht gleich bei der ersten oder zweiten Schwierigkeit aufhören, soll. Wenn jemand älter ist, sollte er sich schon ein bisschen vom Arzt beraten und eine vernünftige Leistungsdiagnostik machen lassen. Allerdings sagen auch viele Ärzte „du darfst das nicht, du kannst das nicht“. Ich bin kein Mediziner, aber ich würde mich auf jeden Fall bewegen. Langsam aber beständig.

Vielen herzlichen Dank für das Interview!

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