Frohe Ostern, Schweinehund!

Oder auch: Wie Sie sich nach Feiertagen wieder motivieren zu arbeiten.

Ich hab heute kein Bock aufzustehen und mich zur Arbeit zu schleppen, kein Bock in den Berufsalltag zurück zu kehren und kein Bock auf die dämlichen gequälten Fratzen, die sich alle über die gleiche Sache grämen wie ich. Die Feiertage waren so schön entspannend und das lange Wochenende wie immer viel zu kurz. Kurz: kein Bock auf Heute.

Hallo da ist er wieder. Guten Morgen innerer Schweinehund – bist du auch schon wieder da?
Sie alle kennen doch sicher diese negativen Gedanken nach Feiertagen und langen Wochenenden genauso gut wie ich. Was glauben Sie, wie effektiv Sie heute arbeiten werden? Hach ja, ich glaube, die Antwort erübrigt sich.

Es ist alles eine Frage der inneren Einstellung. Waren wir nicht in unserer Grundschulzeit noch so, dass wir uns auf den ersten Schultag der ersten Klasse gefreut haben? Natürlich auch auf die Ferien. Doch Ferien waren zu Kindertagen meist langweilig und die Freude auf die Schule stieg mit jedem Tag. Warum? Ja, wir wollten doch unsere Freunde wieder sehen und neue Fleißkärtchen ergattern.

Was hat sich geändert? Wir sind erwachsen geworden. Nein, ich sage Ihnen, das ist es nicht. Nicht die kleine Tatsache, dass wir jetzt arbeiten gehen, Verantwortung tragen und selbst für unsere Brötchen sorgen. Es ist unsere innere Einstellung, die zum Kind geworden ist: „Ich will nicht, ich will nicht, ich will nicht.“ Ich drücke also die Schlummertaste und probiere es in fünf Minuten noch einmal:

Heute stehe ich gerne auf. Gleich werde ich meine Kollegen wieder sehen. Ich werde mich anstrengen und heute – egal von wem – ein Lob bekommen. Klar werden die heute alle voll von Frust sein und kein Bock haben – aber wenn ich jedem heimlich ein süßes Osterei verstecke, werden sie schon ein Lächeln über die Lippen bekommen. Mal sehen, was ich sonst noch Gutes tun kann heute, damit ich mich gut fühlen kann.

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