Don’t worry, play like nothing happened!

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Die deutsche Frauenfußballmannschaft schöpft ihre Kraft aus den Erfolgen und lässt sich von Rückschlägen keineswegs verunsichern, sondern beherrscht es perfekt diese zu taktieren. Das zeigt der 3:1-Sieg gegen Norwegen. Mit jedem Schritt bringt sich die Mannschaft einen Schritt näher an die gemeinsame Vision: der fünfte WM-Triumph!

Die Trainerin Silvia Neid weiß Problemsituationen bestens zu handeln. Statt sich auf der Knieverletzung der Innenverteidigerin Ariane Hingst fest zu beißen und große Änderungen vorzunehmen, taktierte sie diesen Schaden lediglich und ersetzte sie durch Saskia Bartusiak. Wohlmöglich um die übrige Startelf so wenig wie möglich aus der Routine zu bringen. Im Gegensatz zu ihren Kollegen, die gerne dazu tendieren mehrere neue Kräfte einzusetzen.

Nach einem schwungvollen Spielbeginn wurde die deutsche Frauenelf direkt kalt erwischt. Durch das erste Tor der Gegenmannschaft, einem Torwartfehler und einem unmittelbarem Beinhahe-Tor von Norwegen lies sich keine Spielerin verunsichern. Die Mannschaft beherrscht es, Niederlagen als Antrieb zu nehmen. Trainerin Silvia Neid kennt die Schwächen der Mannschaft und hatte die mögliche Führung aus genau diesem Torwartfehler voraus gesagt. Es erschütterte auch niemanden, als Mittelfeldspielerin Linda Bresonik wegen einer Verletzung bei einem Zweikampf ausgewechselt wurde. Die Torschützinnen Simone Laudehr und Celia Okoyino da Mbabi brachten in toller Moral die gewünschte Höchstleistung. Mit den Treffern innerhalb von nur zwei Minuten sowie dem späten Tor durch Fatmire Bajramaj in der Nachspielzeit drehte die DFB-Auswahl wendete die Mannschaft mit Würde das Blatt und feierte den insgesamt siebten Einzug in ein EM-Finale. Von der Bravour und Selbstsicherheit Team können andere Teams lernen, egal aus welcher Branche.

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