So finden Sie Ihr Glück im Beruf

Wenn Sie Spaß im Beruf haben, kommt der Erfolg von ganz allein. Und so finden Sie den richtigen Job:

Erfolgreich sein, viel Geld verdienen. Okay, warum nicht? „Aber erfolgreich ist nur der, der auch seinen Job liebt und Spaß bei der täglichen Arbeit hat“, davon ist Mentaltrainer und Buchautor Dirk Schmidt überzeugt. Doch um das zu finden, müssen wir etwas wagen und uns aus gewohnten Bahnen herausbewegen. Dirk Schmidt gibt Ihnen 9 Tipps, wie sie Ihr Glück im Beruf finden:

1. Was ist richtig für mich?

„Vieles ausprobieren. Wegweiser ist hierbei das eigene Gefühl. Denn, was jemand anderer vielleicht langweilig findet, kann für einen selbst genau das Richtige sein“, so Mentaltrainer Dirk Schmidt. So zeigt sich auch, wo eigentlich die Begabungen liegen. „Statistiken belegen, dass nur jeder vierte in einem Beruf arbeitet, der seinen Talenten und Fähigkeiten entspricht.“

2. Klein anfangen und üben

Klingt wie eine Schulweisheit, ist aber wahr. Kleine Schritte machen und fleißig sein beugt Frust und Enttäuschung vor. Erst mal im Kleinen ausprobieren, ob sich die neue Idee wirklich gut anfühlt. Etwa bei einem Praktikum oder Kursen. Wenn die kleinen Ziele erreicht sind, ist das Balsam für die Seele und Belohnung für die Motivation.

3. Limitierende Gedanken wegschieben

Nicht immer läuft alles rund und zum Ausprobieren gehört auch, dass irgendwann die ersten Schwierigkeiten auftreten. Fragen tauchen auf: „War das wirklich gut, etwa mit der Selbstständigkeit? Es sind ja doch schwierige Zeiten. Andere haben mir auch abgeraten.“ Es ist besser positiv zu denken und sich lieber sagen: „Ich finde Wege, damit fertig zu werden!“

4. Im richtigen Moment weghören

Mentaltrainer Dirk Schmidt coacht Spitzensportler „Die haben es gut, hinter ihnen steht ein ganzes Team, das für sie arbeitet und sie unterstützt. Und sie werden auch noch angefeuert.“ Wir müssen leider ohne Cheerleader auskommen. Selten bekommt man im normalen Arbeitsalltag ein Lob. Also müssen wir besonders positiv zu uns sein. Vor allem, wenn man sich verändern will, trifft man viele Skeptiker im Umfeld.

Deshalb: Lassen Sie sich nicht beirren! Oft ist es sinnvoll, einfach mal wegzuhören, wenn negative Sätze fallen. Wer sich jede Kritik oder negative Äußerung zu Herzen nimmt, kratzt am eigenen Selbstbewusstsein und lässt sich selbst verunsichern. Fragen Sie sich, wie wichtig Ihnen die Meinung des Kritikers wirklich ist und aus welcher Ecke sie kommt.

5. Von anderen lernen

Zum Glück wurde das Rad schon erfunden und wir müssen nicht alles allein und zum ersten Mal machen. Nutzen Sie Erfahrungen anderer für Ihren eigenen Erfolg. Erkundigen Sie sich nach jemandem, der in dem Arbeitsbereich erfolgreich ist. Die meisten Menschen erzählen gern von ihren Kenntnissen. Zu fast jeder Branche gibt es genügend Bücher und Fachliteratur, die Sie nutzen können.

6. Lassen Sie sich filmen

Viele Menschen unterschätzen sich oft, was ihre Fähigkeiten betrifft oder auch ihre Wirkung. Überlegen Sie, wo Ihre Wünsche liegen und was Sie an Ihrem Leben und Ihrer derzeitigen Situation ändern wollen. Stellen Sie sich vor, Sie müssten jemanden von Ihrer Idee überzeugen und fassen die Gedanken in einem Script zusammen. Berühmt für eine superkurze Präsentation der eigenen Ziele ist der sogenannte Elevator-Pitch. Dabei erzählt man in der kurzen Zeit, in der ein Aufzug nach oben fährt, jemand Fremden von dem, was man gern machen möchte und versucht ihn dabei davon zu überzeugen. Das Interessante: am überzeugendsten ist man immer, wenn man ganz natürlich bleibt, aber auch die Begeisterung für die eigene Sache deutlich wird. Bitten Sie einen Freund oder Freundin, Sie einmal dabei aufzunehmen. Kommt Ihr Enthusiasmus rüber?

7. Lassen Sie Vergleiche

Denn es gibt immer jemanden, der etwas besser kann. Sich sagen: „Ich besinne mich auf meine Fähigkeiten, auf das, was ich gut kann.“ Gewinnen Sie Ihre Rennen gegen sich selbst.

8. Visualisieren Sie Ihre Ziele

Auch das machen erfolgreiche Sportler in einer entspannten Situation. Der Motivationstrainer rät: „Am besten im Bett kurz vor dem Schlafen geht man noch einmal alles durch. Und sieht sich selbst einen Tick erfolgreicher eine Situation bewältigen. Beispiel aus dem Schwimmsport: Der Olympiasieger zieht die Bahnen, die er schon tausend Mal geübt hat, in Gedanken und sieht beim Anschlagen am Schwimmbecken die Zahl auf der Uhr eine Zehntelsekunde niedriger als beim letzten Mal.“

9. Hinfallen, auf stehen, Krone richten, weitergehen

Wir kriegen nicht nur das, was wir uns wünschen, sondern auch das, was für uns gerade wichtig ist. Und dazu gehört auch das Scheitern. Denn es verschafft uns die Möglichkeit, aus den Fehlern zu lernen. Tröstlich: auch Scheitern kann man lernen und kreativ damit umgehen. Also weitermachen.

 

Dirk Schmidt Gewonnen wird im Kopf