Dirk Schmidt | Magazin
Motivationstrainer: Wenn wir nicht tun können, was wir wollen...
Wenn das Leben mal wieder macht was es will und nichts so läuft wie wir es wollen, fällt oft große Depression an. Das muss nicht sein. Aktuell muss Anja Brinker, die drittbeste Turnerin in der EM am Stufenbarren eine Trainingspause wegen einer Operation am Fuß einlegen. Auch die Europameisterschaften 2010 finden für sie nicht statt. Satt dessen wird sie dann mitten in den Abiturprüfungen sitzen. Hier lässt sich annehmen, sicher hatte sie sich das anders vorgestellt…
Erinnern Sie sich an das Gefühl, was Sie hatten, wenn Sie als Kind nicht bekamen was Sie wollten? Da entsteht eine große Unmut, eine Unzufriedenheit, die uns Tage, Wochen oder auch Monate versauen kann. So dass unsere Stimmung ungenießbar und unerträglich für andere wird.
Wer sagt denn, dass das Leben gerecht ist? Als Kindern wird uns schon beigebracht: „Das Leben ist nicht fair!“ Genau so ist es und wird es immer sein. Erstaunlich, dass wir uns doch manchmal immer wieder selbst ertappen können, wie wir und darüber beklagen, wie ungerecht das Leben ist. Wenn wir den Fehler begehen und in Unmut, Selbstmitleid und Klagelieder versinken kommen wir auch nicht weiter. Die Einsicht, dass Dinge nun mal nicht gerecht sind kann ungeheuer befreiend wirken. Nur so haben wir die Möglichkeit, das Beste daraus zu machen. Es ist nämlich nicht die Aufgabe des Lebens, alles perfekt zu machen, sondern unsere. Selbstmitleid ist nur ein sinnloses Gefühl, was dafür sorgt, dass wir uns noch schlechter fühlen als es uns ohnehin schon geht.
So wie es bei Anja Brinker gerade läuft, läuft es bei uns allen mal. Also können wir nur das Beste daraus machen um dann wieder unsere Ziele gradlinig zu verfolgen.
Experten-Statement
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